Mallorca hat wieder das altbekannte Gute-Laune-Wetter zurück: Mandeln blühen unter stahlblauem Himmel

Ausgesprochen kühle Tage im Februar wie seit Jahrzehnten nicht mehr: Mancher Mallorquiner schauten sorgenvoll auf die Mandelbäume, die erste rosa und weiße Blüten trieben. Jetzt, da das Wetter wieder sonnig ist und auch Mallorcas Inselosten unter blauem Himmel liegt, ist Entwarnung. Die Landwirte zumindest sind zuversichtlich: Die frostigen Temperaturen scheinen, wie es aussieht, den Mandelbäumen nicht zu sehr geschadet zu haben.

Rosa und weiße Naturpracht: Mandelblüte auf Mallorca

Nun, da was kühle Inselwetter vorbei ist und die Temperaturen mittags auf um die 17 Grad steigen, steht einem Ausflug ohne warme Jacke ganz sicher nichts im Wege. Die ersten Strandspaziergänger sind bereits unterwegs und atmen die lauen Lüfte. Wer eine Immobilie auf Mallorca im Inselosten hat, bereitet seine Terrasse für die das Mittagessen im Freien vor. Denn: Auf der Insel riecht es nach Frühling und die warmen Sonnenstrahlen machen gute Laune.

Die „almendros“, so heißen die Mandelbäume auf Spanisch, blühen oft, je nach Wetter, schon im Dezember und dann bis in den März hinein. Genau dieser Umstand ließ die Landwirte mit gerunzelter Stirn auf ihre Mandelplantagen schauen, denn eine frühe Blüte und dann frostige Temperaturen können eine Ernte vernichten, auf die der Mallorquiner aus gutem Grund stolz ist. Die Mandel aus Mallorca wird allseits geschätzt wegen ihres guten Geschmacks, der auf den hohen Zucker- und Fettgehalt zurückzuführen ist. Darauf sind die Inselbewohner seit nunmehr 900 Jahren stolz.

Die Mandel ist beliebtes Mallorca-Produkt bei den vielen Inselbesuchern und die Einheimischen freuen sich alljährlich auf ihre Ernte. Sie entfernen die harte Schale und rösten die Mandel in der Pfanne. Und nicht zuletzt gibt es viele süße Leckereien, die mit der nussartigen Frucht zubereitet werden.

Manacors lange Geschichte bis 1100 vor Christus: Fundstücke aus talayotischer Zeit im Museum der Möbelstadt

Manacor, die Möbelstadt Mallorcas, gelegen im Inselosten, ist durchaus geschichtsträchtig. In seinem Zentrum sowie in seinen Außenbezirken. Mit dem Museum, der Kirche, den schönen alten Häusern und dem Viertel, in dem die Ämter der Stadt liegen, haben wir durchaus historisch interessante Stätten in unserem beschaulichen Inselosten gefunden. Schauen Sie beim Stadtwappen Manacors ruhig einmal genauer hin. Es ziert eine Hand, die ein Herz hält. Denn: Manacor heißt übersetzt „main a coeurs“ und damit „Hand auf dem Herzen“. Eine Stadt mit Charme und Charakter.

Herberge für Mallorcas Geschichte: das Museum von Manacor

Manacor hat mit rund 260 Quadratkilometern Gemeindefläche einen veritablen Umfang und ist damit eine der großen Gemeinden der Insel. Ein Rundgang durch die Altstadt, die Sie am besten zu Fuß erkunden, zeigt Ihnen gut erhaltene historische Patrizierhäuser, Windmühlen und eine wunderschöne Kirche auf arabischem Grundstein. Wenn Ihnen eine volle Stadt nichts ausmacht, besuchen Sie Manacor am besten am Markttag. Der ist am Montag. Genießen Sie ein „menu del dia“ in einem der Restaurants. Danach tauchen Sie nach nur wenigen Minuten Fahrzeit in eine wirklich alte Stätte ein, die im Inselosten bekannt ist. Fahren Sie zu der talayotischen Siedlung „ Es Hospitalet Vell“ und vorbei an schönen Mallorca-Immobilien auf dem Land.

In Manacor nehmen Sie die Ausschilderung Richtung „Cales de Mallorca“. Sie verlassen das Zentrum und fahren Richtung Küste. Sie kommen am Museum von Manacor vorbei, fahren durch eine leicht hügelige Landschaft und dann einige Kilometer parallel zur Küste mit den vielen schönen kleinen Buchten von Mallorcas Inselosten. Links ist nach rund 15 Minuten mit dem Auto bald Cales de Mallorca ausgeschildert. Biegen Sie dort ab. Auf der rechten Seite halten Sie am Es Hospitalet Vell.

Die talayotische Siedlung mit ihrem Turm, der einen ungewöhnlichen quadratischen Grundriss hat, ist ein Stück Mallorca-Geschichte uns sehenswert. Steigen Sie einfach aus und erleben Sie ein Stück alter mallorquinischer Kultur. Die Fundstücke, darunter der Turm und eine lange Mauer, werden der talayotischen Zeit zugerechnet und damit der Jahre 1100 bis 123 vor Christus. Lange Zeit haben hier Ausgrabungen stattgefunden, um die Meisterwerke aus Stein zu sichern. Alle Fundstücke werden Sie in Es Hospitalet Vell nicht finden. Kehren Sie aber auf gleichem Weg wieder nach Manacor zurück, sehen Sie sein Museum „Torre dels Enagistes“ auf der linken Straßenseite. Dort finden Sie den Rest.

Umweltministerium stellt vier Millionen für den Ausbau der Bäche auf Mallorca bereit – Stauseen im Gebirge fehlt noch Wasser

Mallorcas Stauseen sind in diesem Jahr nicht gut gefüllt, denn der Winter brachte wenig Regen, dafür aber in diesem Monat Schnee. Mehr als in den letzten 40 Jahren. Er verleiht dem Tramuntana-Gebirge immer noch weiße Spitzen, obwohl die Temperaturen langsam wieder steigen. Regen hat im Dezember und Januar, das stellen die Landwirte Mallorcas klar, gefehlt, so dass die beiden Stauseen „Gorg Blau“ und der „Cúber“ derzeit nicht gut gefüllt sind.

Doch wenn es auf der Insel einmal regnet, dann kommt das Nass meist kräftig von oben. Bäche, die in Städten und Dörfern teils sichtbar, teils unterirdisch liegen, nehmen dieses Wasser auf, wenn sie dafür gerüstet sind. In den ländlichen Bereichen der Insel und damit auch im Südosten Mallorcas sind die Bäche Teil der mediterranen Landschaft mit ihren oft genug idyllisch gelegenen Immobilien auf Mallorca. Das spanische Umweltministerium stellt nun vier Millionen Euro bereit, um die „torrente“ zu säubern und so auszubauen, dass sie problemlos das Wasser aufnehmen können. Mit den Maßnahmen zum Hochwasserschutz soll bald begonnen werden.

Konzert mit Pablo Milanes: kultureller Vorfrühling auf Mallorca

Mallorca kulturell und unterhaltsam. Hier eine Mallorca-Immobilie zu besitzen ist schon aus diesem Grund eine feine Sache. Thomas Gottschalk war mit „Wetten dass“ oft genug in der Stierkampfarena von Palma, um schon von Tradition zu reden. 2011 begeisterten Cindy aus Marzahn, Atze Schröder und viele andere Comedians die Inselbesucher mit wirklich zum Schreien lustigen Events. Mallorca begrüßt in diesem Vorfrühling einen ganz besonderen Gast aus Kuba. Mit seiner „Proposiciones-Tour“ kommt Pablo Milanes am 9. März ins Trui Teatro von Palma de Mallorca.

Sein ganz neues Programm mit dem Musikstil „Nueva Troba“ begeistert Mallorcas Konzertbesucher, das steht fest. Seine Lieder sind eher tiefgründig und beschäftigen sich mit Themen wie Politik und Gesellschaft. Die Tickets für das Konzert gibt es im Theater für 30 Euro.

Mallorca-Immobilien: bauen mit Mares-Stein

Mallorcas „Gesicht“ ist ein bisschen wie in Stein gemeißelt. Viele Immobilien auf Mallorca erhalten ihre ganz besondere Fassade und ihren Charme durch ein Material, das hier seit Jahrhunderten „wächst“. Dazu gehört auch der Marés-Stein, mit dem früher wie heute gebaut wird.

Das Material ist sehr kalkhaltig und wunderschön gemasert. Das Castell de sa Punta de n’Amer in der Gemeinde San Llorenc des Cardassar nahe Manacor ist nur ein Beispiel von vielen. Seit dem 17. Jahrhundert steht hier ein wunderschöner Wehrturm, der bis heute beliebtes Ausflugsziel ist.

Stein ist schwer und damit sein Transport aufwändig. Früher war die Arbeit natürlich weitaus langwieriger und mühsamer, denn so komfortable Transportfahrzeuge und Kräne wie heute gab es noch nicht. Es macht also Sinn, wenn anno dazumal die Gebäude aus Mares gleich dort gebaut worden, wo sich die Steinbrüche befanden. Sie sind in Arenal, Alcudia, Muro, Porreres, Santanyi, Felanitx, Petra, Llucmajor und Santa Margalida. Die “Abfälle” der Steinbearbeitung, das feine Marés-Granulat, verwenden Handwerker noch bis heute und stellen daraus einen Putz her – wenn sie ihr Handwerk beherrschen und die alten Traditionen der Maurer an sie weitergegeben wurden. Nicht zuletzt ist der Mares-Stein früher wie heute ein beliebter Bodenbelag wegen seiner Struktur und den vielfältigen Farbnuancen.

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